Home    RESERVIERT! Kleiner ELVIS sucht seinen Meister!  
   
 

27.Feb.2017: UPDATE!

ELVIS hat sich bei unserer Freundin und Unterstützerin Nadja Christ ausgesprochen positiv entwickelt. Dort darf er endlich einfach HUND sein und wird körperlich ausgelastet durch lange Spaziergänge, aber vor allem tut ihm das kleine Hunderudel gut, in dem er nun lebt. Er ist nicht mehr allein und hat viel Freiheit und Abwechslung. So ist er allmählich ein zufriedener Hund geworden, der frei mitläuft beim Gassigehen und nur noch selten Drohverhalten zeigt, und wenn, dann vorhersehbar bzw. vermeidbar. Eine Beißattacke gab es zwar, aber sie wäre bei umsichtigem Verhalten des Pflegeherrchens vermeidbar gewesen und wird so nicht wieder vorkommen.

Nun tauchten tatsächlich nach so langer Zeit auch die richtigen Menschen für ELVIS auf, der inzwischen CHESS heißt: ein sehr hundeerfahrenes Ehepaar aus Bochum, die grundsätzlich immer nur schwierige und im Prinzip unvermittelbare Hunde suchen. Sie werden nach ihrem Umzug im April CHESS zu sich nehmen. Dass CHESS am Ende doch noch ein passendes Zuhause bekommt, konnten wir zunächst selbst kaum glauben, aber es is wahr und wir freuen uns unheimlich für den kleinen frechen Terrierbub!

 
     
 

 
 

02.Jan.2017: UPDATE!

Den folgenden Text hat die Pflegemama Nadja nach ihrer Einschätzung geschrieben. ELVIS macht offensichtlich große Fortschritte, lest selber:

"Nach fast nunmehr einem Jahr Tierheimaufenthalt, in dem ELVIS sich als aggressiv bissig zeigte, entschlossen wir uns, ihn zur Pflege bei uns aufzunehmen. Zum einen, um ihn aus dem stressigen Umfeld zu holen, zum anderen, um herauszufinden, warum er sich so negativ benahm.

Vier Wochen sind vergangen. ELVIS hat sich beruhigt. Er ist keineswegs dominant, im Gegenteil, er respektiert unsere drei Hunde, ist absolut verträglich mit Artgenossen. Er hat noch nicht mal markiert, obwohl in unserem Haushalt zwei große Rüden leben.

Sein Problem ist der Mensch, den er als Bedrohung sieht. Zu Anfang war er skeptisch ein Leckerchen aus der Hand anzunehmen oder durch eine geöffnete Tür zu gehen. Er verkrampfte sich und knurrte, wenn einer von uns hinter ihm ging oder nah an ihm vorbei. Aus unserer Sicht wurde dieser kleine Hund immer wieder heimtückisch getreten und geschlagen, und in Türen eingeklemmt. ELVIS hat dadurch ein tiefsitzendes Trauma, ist angstaggressiv.

Viele andere Hunde würden aus Angst ausweichen, doch Terrier gehen bei Gefahr nach vorn und stellen sich der Situation. Das liegt nunmal in ihrer Natur/Anlage. Fühlte ELVIS sich bedroht, beruhigten wir ihn mit ruhiger Stimme und ließen ihn in Ruhe. Wir zeigten keine Angst. Unser sicheres Auftreten, ohne ihn zu bedrängen, gibt ihm wiederum Sicherheit. Sein Vertrauen wächst. Er hat uns kein einzigesmal gebissen.

Wir haben begriffen, dass ELVIS durch falsche Einschätzung und falsches Handling zum Opfer wurde, und er dankt es uns mit Anhänglichkeit und gutem Benehmen. Er braucht ein ruhiges Zuhause bei einem souveränen terriererfahrenen Menschen. Ein Mensch der viel Zeit hat und ihm Sicherheit gibt. Er ist kein böser Hund! Er ist nur ein kleiner Terrier, dem übelst mitgespielt wurde.

ELVIS genießt die langen Spaziergänge, läuft dabei frei. Hundebegegnungen laufen entspannt ab, er hört gut, und er liebt Autofahren. ELVIS bindet sich sehr schnell an sein Herrchen und würde am liebsten den ganzen Tag bei ihm sein."

 
 

 
 

20.Nov.2016: UPDATE!

ELVIS hat das Tierheim in Herne verlassen! Unsere Freundin und treue Helferin Nadja aus Dillenburg hatte "Erbarmen" mit ELVIS, sie sah ihn vor wenigen Tagen so traurig in seinem Zwinger sitzen und hat es einfach gewagt und hat ihn mit nach Hause genommen. Und ELVIS blüht dort total auf, benimmt sich auch sehr anständig. Er kommt mit den 3 Hunden des Ehepaares bestens aus und er hat noch niemanden gebissen. Wir sind sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht, wenn er sich erst mal richtig eingelebt hat. Aber er hat nun eine reelle Chance auf Vermittlung und auf eine gute Erziehung. Bitte drückt für ELVIS die Daumen!

 
     
 

 
         
 
 

ELVIS ist auf den ersten Blick ein bezaubernder und anhänglicher kleiner Kerl. Der kleine Rüde kommt ursprünglich aus einer spanischen Perrera und ist seit 5 Monaten in Deutschland. Er war vermittelt und ist zurückgekommen, die Leute waren mit ihm überfordert.

Was wir über ihn wissen: ELVIS ist bildhübsch und vermutlich ein Jack-Russell-Terrier-Mischling. ELVIS ist 6 bis 7 Jahre alt, topfit und nicht kastriert. Er verträgt sich gut mit anderen Hunden und auch mit Katzen. Lange und flotte Spaziergänge liebt er über alles und ist kaum müde zu kriegen. ELVIS geht gut an der Leine und fährt brav im Auto mit, springt auch sofort hinein, denn Dabeisein ist alles!

Solange alles nach seinem Geschmack läuft, ist ELVIS freundlich, fröhlich und souverän. Das ist die eine Seite von ELVIS, die gute Seite. Er hat leider auch eine dunkle Seite, und die macht diesen niedlichen kleinen Hund zu einem Notfell: ELVIS kann beißen wie eine Natter, wenn ihm etwas nicht passt. Er möchte bestimmen, wer sich wann wo hinsetzt, ob jemand zur Tür hinausgehen darf oder nicht, er verteidigt sein Futter, er verteidigt "sein" Sofa, kurz und gut: Er ist ein echter Kontrolletti, der nie in seinem Hundeleben gelernt hat, von Menschen gesetzte Grenzen zu akzeptieren.

Dazu ein Beispiel: Neulich wollte ich zum Gartentor hinaus gehen. ELVIS stand davor und wollte mit mir gehen. Ich sagte NEIN und wollte das Tor hinter mir schließen - da biss ELVIS mir blitzschnell in den Fuß. Zum Glück hatte ich Lederschuhe an und konnte ELVIS, an meinem Schuh hängend, damit energisch "wegkicken". Geschimpft habe ich natürlich auch. Das hat ihn beeindruckt. Anschließend reichte eine verbale Ansage, dass ich unbelästigt durch das Tor rein und raus gehen durfte. Was ich natürlich gleich ein paar Mal wiederholt habe. Er ist also lernfähig.

Offensichtlich hat ELVIS irgendwann in seinem Leben gelernt, Beißen als probaten und vor allem äußerst effektiven Weg einzusetzen, um seinen Willen durchzusetzen. ELVIS ist überhaupt nicht ängstlich, er schränkt vielmehr aktiv und gezielt die Bewegungsfreiheit seiner Menschen so ein, wie es ihm gerade in den Kram passt. Aggressives Verhalten dient ihm dabei ganz einfach als vielfach bewährtes Mittel zum Zweck. Und als kleiner Terrier ist er natürlich ohnehin mutig und flink und neigt zum Größenwahnsinn.

Wenn wir ehrlich sind, werden 99 Prozent der Leser, die ELVIS Geschichte lesen, nun mit Fug und Recht sagen: Tut mir leid, damit komm ich nicht klar.

Wir suchen nun für ELVIS die EINE Person, die sich zutraut, mit diesem kleinen Terrier umzugehen und ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Es muss eine Person sein, die reichlich Hundeerfahrung besitzt und keine Angst hat. Falsches Mitleid wird ELVIS nicht helfen, er braucht einen souveränen Menschen, der sich ruhig und energisch gegen den kleinen "Großkotz" durchsetzen kann.

Ich persönlich bin mir sicher, dass ELVIS ein toller kleiner Hund ist, der noch lange und glücklich mit seinen Menschen leben kann, wenn er nun endlich die konsequente und gleichzeitig liebevolle Erziehung bekommt, die er nie genossen hat. Ob diese Bezugsperson männlich oder weiblich sein wird, ist ziemlich egal, nur sollten natürlich keine Kinder im Haus leben. Gern aber andere Hunde, von denen ELVIS sich positives Hundeverhalten abschauen kann!

Wer gibt ELVIS eine Chance?

ELVIS befindet sich in Herne und freut sich jederzeit auf einen Spaziergang mit "seinem Meister"!

04.Jul.2016

zuständige Ansprechpartnerin:

Renate von Heyden Klaaßen
Tel. 0170/2471236
oder E-Mail

weitere Infos: Kontaktaufnahme